Beirat macht sich Gedanken über Kongress 2018

Im Rahmen des diesjährigen Europäischen Katastrophenschutzkongresses tagte auch dessen Programmbeirat. Diesem gehört u.a. der Berliner Landesbranddirektor Wilfried Gräfling (l.). Die Mitglieder des Gremiums werteten den aktuellen Kongress aus und machten sich Gedanken zum Programm für das Jahr 2018. (Foto: BS/Giessen)

Abseits vom Katastrophenschutzkongress traf sich der Beirat, um sich über die aktuelle und die zukünftige Tagung auszutauschen. Dabei resümierte R. Uwe Proll, Chefredakteur und Herausgeber des Behörden Spiegel: „Die nächsten Themen werden wir bewusst wählen und das Feedback sowie die Nachfrage danach miteinfließen lassen.“ Vor allem wie der Katastrophenschutz sich entwickelt, wie er auf demografischen Wandlungen reagiert und welche neuen Möglichkeiten sich bieten – all das soll demnach behandelt werden. Stichworte hierzu waren Katastrophenschutz 4.0, psychologische Betreuung der Einsatzkräfte, spontane Helfer, CBRN-Lagen sowie großflächige Evakuierungen. All das könnten 2018 Programmpunkte werden. Gleiches gilt für die urbane Sicherheit, also die Frage, wie Gebäude und öffentliche Plätze im Hinblick auf Erdbeben, Feuer sowie Terrorangriffe abgesichert werden können.

Positives Feedback für derzeitigen Kongress

 Die ersten Eindrücke des diesjährigen Kongresses waren gut und dienten dem Beirat als Feedback für den kommenden. „Wir haben uns mit unseren Partnerländern bewusst europäisch aufgestellt und es freut uns, dass dies eine hohe Resonanz fand“, sagte Rainer Schwierczinski, Präsident der THW-Landeshelfervereinigung NRW e.V.. Für das nächste Jahr sei geplant, ein süd- oder osteuropäisches Land als Partner zu gewinnen. Im Gespräch sind u.a. Italien und die Niederlande. Auf Arbeitsebene enger eingebunden werden sollen nach den Vorstellungen der Beiratsmitglieder zudem Katastrophenschutzverantwortliche aus Polen und Tschechien.