Zahl und Schwere von Katastrophen werden zunehmen

Christine Schraner-Burgener, Schweizer Botschafterin in Deutschland, unterstrich, dass Katastrophen mittlerweile keine Grenzen mehr kennen würden. (Foto: BS/Giessen)

Katastrophen- und Bevölkerungsschutz können heute nur noch durch die Zusammenarbeit verschiedener Akteure realisiert werden. Das wurde auch beim Vorabendempfang zum diesjährigen Europäischen Katastrophenschutzkongress in der Schweizer Botschaft in Berlin deutlich.

So unterstrich etwa Staatsrat Norman Gobbi, Präsident der Regierungskonferenz Militär, Zivilschutz und Feuerwehr der Eidgenossenschaft: „Krisenbewältigung ist inzwischen nur noch durch die Kooperation unterschiedlicher Stellen möglich.“ Und die Schweizer Botschafterin in der Bundesrepublik, Ihre Exzellenz Christine Schraner-Burgener, betonte: „Katastrophen kennen inzwischen keine Grenzen mehr.“ Des Weiteren warnte sie: „Der Klimawandel bedroht uns.“ Nicht zuletzt deshalb würden sowohl Quantität als auch Qualität von Katastrophen in Zukunft zunehmen, prognostizierte die Botschafterin.